Wir möchten unseren Biohof möglichst im Einklang mit der Umwelt und der Natur bewirtschaften. 

Durch die extensive Bewirtschaftung unseres Landes möchten wir die Artenvielfalt fördern. Daher ist es für uns selbstverständlich, dass wir am Vernetzungsprojekt der Gemeinde Horw teilnehmen. Durch das Anlegen von Asthaufen, das Stehenlassen von „toten Bäumen“ und das Pflanzen von Obstbäumen sowie das aufhängen von Nistkästen, möchten wir einen Teil zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt beitragen.

Daher ist es für uns selbstverständlich auf moderne Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger zu verzichten. Wir möchten die Umweltbelastung für Natur und Anbauprodukt möglichst vermeiden. Ein weiteres wichtiges Merkmal für den biologischen Anbau ist die Beachtung von Fruchtfolgen. Demnach wird frühestens alle 5 Jahre die gleiche Pflanze auf einem Acker angebaut.

Unser biologisch geführter Bauernhof soll ein lebender Organismus sein. Er soll die Natur in seiner Vielfalt widerspiegeln. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Tiere. Es dürfen nur so viele Tiere auf einem Hof leben, wie vom Hof selbst versorgt werden können. Gleichzeitig muss der kompostierte, von den Tieren erzeugte Mist ausreichen, um das Land des Hofs mit Dünger und Humus zu versorgen, so dass kein zusätzlicher Dünger zugekauft werden muss. Somit können wir von einem  geschlossenen Kreislauf sprechen; die Tiere düngen den Boden, der Boden spendet den Pflanzen die notwendigen Nährstoffe, die Pflanzen ernähren die Tiere.

Bei der Wahl der Tier und Pflanzen achten wir darauf lokale Sorten und Tierarten zu fördern und sind auch Teil verschiedener ProSpeciaRara – Programmen.